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Die aus der Antike stammende Signaturen-Lehre sieht die Dinge „wie oben, so unten und wie außen so innen“ – so ist alles mit allem verbunden. Im Mittelalter erlebte die Signaturenlehre eine Renaissance und blühte erneut auf. In der heutigen Medizin, im Zeitalter der Wirkstoffanalyse wird die Signaturenlehre belächelt. Bei näherer Betrachtung werden wir sehen, dass die Signaturen (Signatur = kosmische Bedeutung) uns wertvolle Hinweise auf die Verwendung von Heilkräuter geben.
Die Kräuterbücher des 16. Und 17. Jahrhunderts sind nach Signaturen der Pflanzen geordnet. Zum Beispiel alle Pflanzen die reichlich Kieselsäure enthalten, fühlen sich rau an und werden für das Bindegewebe genutzt. Chinarinde, Weide und Mädesüß sind Heilmittel gegen durch Nässe hervorgerufene Leiden – diese Pflanzen wachsen im Feuchtgebiet. Pflanzen mit Dornen und Stacheln wirken blutreinigend und das sind Brombeere, Klette und Teufelskralle. Pflanzen mit gelben Blüten heitern das Gemüt auf und aktivieren den Stoffwechsel, besonders von Leber und Nieren. Die Darmsignatur in der Wurzel von Ingwer und Galgant.
Steigen Sie ein in die Bildersprache der Pflanzen und Sie werden sehen, Pflanzen sprechen doch.
Kosten inklusiv Manuskript: 110 Euro
Örtlichkeit: München am Rotkreuzplatz (nähere Informationen erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung)
Referentin: Traudl Walden oder Sandra Krust
Termin: Sonntag, den 22. April 2012, 9:00 bis 17:00 Uhr
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